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Helmut-Faeder-Sportplatz feierlich eingeweiht

Mit viel Prominenz wurde das Schaffen der Hertha-Legende in Französisch Buchholz gewürdigt.

Berlin - Ehre, wem Ehre gebührt! Nach Helmut Faeder - einem der größten Hertha-Spieler aller Zeiten - wurde nun in dessen früheren Heimatort der Sportplatz des SV Buchholz feierlich benannt. Im Rahmen des Sportfestes des Sportvereins war ein ganzer Tag der 2014 gestorbenen Legende gewidmet. Bereits am Morgen startete das Fest, die Besucher - fast 1.000 über den gesamten Tag - konnten das Sportabzeichen machen, an vielen Ständen war für gute Unterhaltung sowie für Speis und Trank gesorgt. Erstes Highlight war die Autogrammstunde mit Herthas Mittelfeldspieler Jens Hegeler, der sich für die vielen Fans Zeit nahm, fleißig signierte und für Fotos parat stand.

Den Rahmen für die offizielle Bennenung des Sportplatzes bildete dann das Spiel des Heimvereins SV Buchholz gegen die Traditionsmannschaft von Hertha BSC - darunter so klagvolle Namen wie Stefan 'Paule' Beinlich, Axel Kruse, Hendrik Herzog, Michel Dinzey, Jörg Blüthmann, Norbert Henkel oder auch Spielertrainer Heikko Glöde. Beim großen Festakt würdigte auch Herthas Präsident Werner Gegenbauer den ehemaligen Herthaner: "Helmut Faeder war der Spieler bei Hertha BSC, der die 1950er und 60er Jahre geprägt hat. Ich freue mich, dass er aus einem Verein stammt, der überdurchschnittliches im Bezirk leistet und danke Helmut Faeder für alles, was er für Hertha BSC geleistet hat."

Ebenfalls mit vor Ort war Herthas Finanzchef Ingo Schiller, die Präsidiumsmitglieder Renate Döhmer, Michael Ottow und Marco Wurzbacher sowie Teamleiter Nello di Martino, der Faeder noch bei Hertha BSC aktiv erlebte. Mit Präsident Gegenbauer, Herthas Traditionsmannschaft, Burkhard Faeder - Helmuts Sohn, Pankows Sport Stadträtin Lioba Zürn-Kasztantowicz, Thomas Müller vom SV Buchholz wurde dann die Benennungstafel am Clubhaus des SV Buchholz feierlich enthüllt.

Fußball wurde auch noch gespielt: Nach torloser erster Hälfte - wobei Heikko Glöde mit einem Lattentreffer und Axel Kruse die besten Chancen zum 1:0 hatten, gingen die Hausherren nach Wiederanpfiff in Führung. Diese hielt jedoch nicht lange, Hendrik Herzog schraubte sich nach einer Ecke am höchsten und köpfte zum 1:1 ein. Nun war mehr Schwung in der Partie - wieder ging der SV Buchholz in Führung, und wieder glichen die Blau-Weißen aus: Stafan Beinlich traf zum 2:2 - gleichzeitig der Endstand. Die Entscheidung fiel im Elfmeterschießen, in die Gastgeber das Glück auf ihrer Seite hatten. Ein umjubelter Abschluss eines tollen Tages zu Ehren der Legende Helmut Faeder.

(war/City-Press)